Die traurige Ballade des Don Röschen

Ein Narr ganz unbefangen des Weges ging
Durch Tollpatschigkeit im Gestrüpp sich verfing
Unmut und Angst ihn schnell gefasst
Hastig Bewegung, kein Ruh, kein Rast

Durch Hektik und Eile noch mehr verfängt
Der Narr sich rasch, fühlt sich beengt
Immer tiefer zieht er sich ins Unglück hinein
Weiß nicht zu stoppen diese Pein

Was kann ihn helfen ist nicht gewiss
Nichts und Niemand in greifbar Nähe ist
So liegt er nun da in seiner Qual
Welch Ausweg ihm bleibt, was seine Wahl

Kraftlos, endlich keine Eile mehr
Er liegt in Ruhe, atmet schwer
Hat sich nicht mit Kampf gerettet
Bleibt da liegen, wohl gebettet

Rypzylon, den 2.9.2004

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s