Mein Jahr 2012 – Ein Rückblick

Hi ihr Nervenheilanstalten,

Inspiriert durch Beiträge von Blogblume Ricarda und Mauerunkraut Trixi über ihr Jahr 2012 entschied ich mich auch dafür mein Jahr 2012 kurz für mich zu resümieren. Also mein erstes Plus ist, ich bin noch auf freien Fuss. Ich sitze nicht im Knast und wurde nicht verschleppt. Das doch schonmal gut. Ende 2011 bezog ich meine erste eigene Wohnung. Für mich Nesthocker eine große Herausforderung. Ich habe ja keine großen Ansprüche dachte ich. Das einzige was ich wollte war DSL. Kann ja nicht schwer sein da was zu finden. Denkste. Ich zog nämlich in ein Gebiet in Deutschland was DSL verpennt hat. Damals wurden kaum Glasfaserleitungen verlegt weil die asässigen Verwalter nicht an das Internet und deren Entwicklung geglaubt haben. Ausserdem sehe ich mit meinen Dreads wohl auch nicht so aus als würde ich zur arbeitenden Gesellschaft gehören. Mir wurden von Maklern und Imobilienvermittlern lauter Rattenlöcher angeboten in Inzestorten, die ich noch nie zuvor hörte und das obwohl ich mehrmals erwähnte das ich arbeite.

Okay. Ich machte mich selbst auf die Suche. Erstmal wurden verschiedene Annoucen durchgeschaut ob was passendes dabei ist. Eine Wohnung war dann recht schnell gefunden, mit einer ranzigen Küche…und ekligem Teppich… und eine Terrasse, die nicht vorhanden war, wurde angepriesen. Ja das genau das richtige. Die nehm ich! Da stand ich nun in meinem Wohn….LOCH. Hier hat also ne Mutti mit 3 Kindern drin gewohnt. Soso. (Bad, Küche, 2 Räume, 80qm.) Die Wohnung befindet sich in einem Mehrfamilienvillenviertel, welches von Retnern dominiert wird. Netten Rentnern. Solchen die für Einem die Post entgegen nehmen oder die Mülltonne rausstellen. Naja nicht alle. Herr: „Dein Parkplatz ist der da und fahr dein Auto da richtig rein, damit ich mit meinem VW auch rauskomme!“ ist aber inzwischen ausgezogen. Der Ausblick aus dem leeren Wohnzimmer zeigt mir die Parkplätze. Das belustigte mich damals sehr. So konnte man schöne Modelle von Audi, Mercedes und VW bewundern und meinen Opel Vectra Baujahr 1994.

Mein Wohnzimmer.

Zum Glück stand ich aber nicht alleine. Viele Freunde und Helfer waren schnell zur Hand, Teppich rausgerissen, Laminat verlegt, Heizung und die Wände gestrichen. Okay so langsam wurde es lebendig. Lebendig war auch die Küche. Der Kühlschrank war eine Keimherberge mit integrierter Teslaspule. Durch einen Defekt lief er ständig. Was ich auf meiner ersten Stromrechnung begutachten durfte. Die Abzughaube hätte auch aus einer drittklassigen Pommesschmiede an der polnischen Grenze sein können. Ebenso der Rest der Küche. Den Frühling verbrachte ich also mit der Anschaffung von Haushaltsgeräten. Neue Waschmaschine (wofür sind die ganzen Programme?!), Abzughaube, Kühlschrank und sonstige Möbel, die man so braucht.

Apropos brauchen: Ja, die Wohnung hat eigentlich nur gewonnen wegen dem mässigem DSL. Ich habe nun DSL 3000. Mein persönliches First-World-Problem.

Nachdem die Wohnung aufbereitet war, ging es an die Möbel und Inneneinrichtung. Schlußendlich schaut meine Wohnung nun sehr „erwachsen“ aus. Erwachsen sein. Etwas was ich nie für wahr halten wollte. Wer mein kleines Zimmer vorher kannte würde niemals erraten, dass meine Wohnung nun so ausschaut. Keine bunten Bilder, keine floreszierende Fadendekoratíon und nicht alles mit Elektronik und Staub zugestellt.

Für meine Verhältnisse war ich dieses Jahr auf sehr wenigen Festivals. Ich habe gerade mal das sehr schöne und kleine Schallkonflikt Open Air und das Hurricane mitgenommen. Beide Veranstaltungen waren aber grandios. Auf dem Schallkonflikt 2013 bin ich auch wieder mit dabei. Dafür war ich auf recht vielen Konzerten. So unter anderem bei Soley oder Diary Of Dreams. Musikalisch lief es dieses Jahr eher ruhig für mein „Maligne“-Musikprojekt. Dafür wird hinter verborgenem Türchen fleißig an einem Album mit WeaselSon gearbeitet, was 2013 erscheinen soll. Auch für Multiplex Records lief es dieses Jahr sehr gut. Wir haben unsere Webseite neu aufgezogen und Multiplex in anderen Netzwerken ausgebaut. Für das Jahr 2013 erwarten euch wieder viele tolle Release. An 5 arbeiten wir schon. Mein Hobby Fotografie kam auch nicht zu kurz. Ich bin viel gereißt und durfte an einigen schönen Spots fotografieren.  Auch sonst verlief mein 2013 sehr arbeitsreich. Ich habe immer noch großen Gefallen an meiner Arbeit und könnte mir bis jetzt keine andere vorstellen.

Bloggen und Essen.

Eine weitere neue Beschäftigung lest ihr gerade. Das Bloggen. Bis zu diesem Jahr war es mir zwar ein Begriff. Aber ich konnte damit nichts anfangen. Durch Youtube und Blogs habe ich nun dieses Jahr auch verdammt viele neue und liebe Menschen kennengelernt. So hab ich dann auch angefangen über Spiele und Spielkultur beim Elvun Gaming Blog zu schreiben. Durch die Arbeit dort wuchs auch der Wunsch einen eigenen Blog mit Inhalten zu befüllen. Das Ergebnis seht ihr hier. Ich finde, das habe ich bis jetzt auch recht gut hinbekommen. Ich wünsche mir für 2013 das es so weiterläuft.

Ich möchte meinen alten und neuen Freunden dafür danken, das sie für mich da sind. Euch wünsche ich eine besinnliche Weihnachtszeit und ein tolles Silvester. Denkt neben euch auch an Andere und ein Miteinander. Wir sehen und lesen uns 2013.

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