Beflügelte Zombieärsche, Bier und Chili direkt aus der Hölle

Letztes Wochenende begab es sich, das zwei Mecklenburger Chaoten sich in die Hauptstadt Berlin aufmachten. Einer davon war der MexX und der andere irgendwie ich. Kaum in Berlin angekommen zischte schon das erste Bier den trockenen Hals herunter. Gleich gefolgt vom zweiten Bier bei der Ankunft in der Nerd-WG in der wir zu Gast waren. Gefolgt von vielen weiteren Bieren, die wiederum eine Studentenparty mit viel Bier einleiten sollte.

Wie sich das für Nerds gehört, wird natürlich erstmal spielestandtechnisch alles ausgewertet. Dann durfte ich Zeuge werden das spielerische Dekadenz erst Halt macht, wenn man auf einem 47 Zoll Monitor zockt. 47 Zoll! An dieser Stelle mal einfach auf sich wirken lassen. 47 Zoll. Doch das war nicht der einzige tolle Gegenstand in dem Sammelsurium aus Kuriositäten. Ich durfte auch meine Death,- und Blackmetal Skillz auf dieser tollen Gitarre zum Ausdruck bringen.

Doch genug Gitarre gespielt. Wenn man Gitarre spielt kann man kein Bier trinken. Also ab zur Studentenparty. Musikalisch wurde es auch dort zu Hits der 80er Jahre in einem jazzigen Gewand auf Klavier und Trommel. Dazu tanzen im Nikotindunst dann die Bierflaschen um die Wette. I would do anything for love BEER.

Der Abend endete dann in berauschender Zerstreuung bei einer Fressorige mit noch mehr Bier. Am nächsten Tag war dann ein Teil unserer lustigen Truppe auch verhältnismässig unbrauchbar. Der Tag wurde zombiehaft stöhnend und mit nur minimalsten Körperregungen durchlebt um dann Abends wieder fit zu sein für einen bierreichen Abend. Dem Gastgeber brachten wir auch 2 exquisite Hopfenspezialitäten aller unterster Mecklenburger Brauereikunst mit. Diese hat er anstandslos weggemümelt. Nicht umsonst ist er unser Bierbaron von Berlin. Er rächte sich dafür aber fürchterlich mit einem Brotaufstrich, den er aus seinem selbstangebauten Chilipflanzen hergestellt hat. Wir durften die „mittlere“ Schärfe verkosten. Mexx vergoß ein paar Tränen und hatte 10 Minuten mit einem hochroten Kopf samt Schweißausbruch zu kämpfen. Ich probierte sogar 3 Stück. Mir blieben nur die Tränen erspart.

Abgerundet wurde dieser feurig feuchte Abend mit kulturell sehr wertvoller Filmkunst. Ein wahres Kulturerbe was uns dort geboten wurde. Der Film schimpfte sich „Zombie Ass – The Toilet Of The Dead“ Natürlich darf ich euch an dieser Stelle nicht einen Trailer zum Film vorenthalten. Dieser Trailer wurde gemäß der Community-Richtlinien mit einer Altersbeschränkung versehen.

Anschließend dachten wir, das man ein solches Meisterwerk von Film nicht mehr überbieten könnte. Doch wir wurden eines besseren belehrt. Anschließend servierte man uns „Poultrygeist – Night of the chicken dead“ Hier wurden wirklich alle Register gezogen. Der Film trieft nur so von gutem Soundtrack, Special Effects und Schauspielkunst. Auch hier habe ich einen Trailer für euch.

So endet ein tolles Wochenende in BEERlin.

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